Wochenende an der Jade

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Seezeichen am Bontekai

Die Fahrwassertonnen gehören zu den Schifffahrtszeichen, welche als Navigationshilfen in der Schifffahrt dienen. Diese Seezeichen werden seit dem 13. Jahrhundert eingesetzt. Damals waren es noch Steinhaufen oder Holzgerüste, die fest oder schwimmend mit nächtlichem Feuer ausgestattet den Seefahrern ihren Weg leiten sollten. Schwimmende Seezeichen waren meist wie ein Fass aus Eichenholz mit Eisenring gefertigt. Da sie mit Teer und Pech konservierte wurden, trugen die Fässer eine schwarze Farbe. Später begann man dann auch weiße Tonnen auszulegen. Ab 1887 wurde eine einheitliche Bezeichnung der Fahrwasser und Untiefen angeordnet: Rote Spierentonnen an der Steuerbordseite und schwarze, spitze Tonnen an der Backbordseite.

Seit 1982 besteht weltweit ein einheitliches System von fünf verschiedenen Tonnen: Lateral-, Kardinal-, Mittelfahrwasser-, Einzeltgefahrenstelle- und sonstige Tonnen. Ebenfalls gibt dieses System vor, dass für einlaufende Schiffe an Steuerbordseite grüne und auf Backbordseite rote Tonnen die Einfahrt kennzeichnen. Um den maritim interessierten Besucher die Seezeichen näher zu bringen, werden in diesem Jahr während des Wochenendes an der Jade verschiedene Tonnenarten mit Erklärungen am Bontekai zwischen Deichbrücke und Kaiser-Wilhelm-Brücke aufgestellt.

Das Wilhelmshavener Wasser und Schifffahrtsamt unterhält und betreibt an und in den Seewasserstraßen zur Fahrwasserbezeichnung etwa 1.600 feste Schifffahrtszeichen (wie Leuchttürme und Baken) sowie etwa 4.000 schwimmende Schifffahrtszeichen (sogenannte Tonnen). Hinzu kommen etwa 10.000 sonstige Schifffahrtszeichen (z.B. Pricken) sowie die entsprechenden Schifffahrtszeichen (Tonnen und Tafelzeichen) im Binnenbereich.

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